Archive for Standbild

27 Feb 2011

Go West 2010 – Impressionen eines Urlaubsfilms in 1080p

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Seit unserer Rückkehr aus den USA 2010 ist bereits einiges an Zeit verstrichen, aus Erfahrung weiß ich aber, dass sich so ein Urlaubsfilm beliebig lange bis zu seiner Fertigstellung hinziehen kann. Vor allem weil solche Filme immer in der Freizeit entstehen müssen, dauert es manchmal ein wenig länger.

Erste Blu-Ray Produktion

Go West 2010 hat dafür die besondere Ehre, die erste Blu-Ray Produktion in 1080p /24 aus dem Hause ge.filmt zu sein. So konnte ich erste Erfahrungen im Blu-Ray Authoring sammeln ohne den Druck eines Kunden zu haben. Letzten Endes verhält sich das Erstellen einer Blu-Ray aber ähnlich dem einer DVD. Nur das Ergebnis ist am Ende hoch aufgelöster. Die Blu-Ray wird noch einen Audiokommentar bekommen, hat 2 kurze Bonusclips und bei einer Gesamtspiellänge von ca. 40 Minuten gute 11 GB. Encoded ist der Film in 1080p h.264 bei 30 Mbit VBR.

Die Gallery zeigt einige Impressionen des Films, es handelt sich dabei um Stills, die direkt aus dem finalen Clip entnommen wurden. Intro und Outro des Films sind als eigenes Motiondesign Projekt in After Effects entstanden. Das Radio für das Intro wurde dabei separat im Nachgang aufgenommen. Weitere bewegte Bilder möchte ich an dieser Stelle nicht zeigen, da die gewählte Musik für den Film keine öffentliche Darbietung erlaubt. Zumindest ein kurzer Part des Films, der nicht auf kommerzielle Musik baut, ist bei Vimeo zu sehen. Die Ghosttowns Rhyolite und Bodie.

 

 

 

17 Feb 2011

Lowlight – Das Apple iPad als Lichtquelle im Videotest mit Magic Lantern und ISO 1250

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Bereits vor einigen Wochen habe ich hier die Softbox Pro App als Beleuchtung für Fotos vorgestellt. Nun folgt ein kleiner Test, bei welchem die App als Lichtquelle für Videoaufnahmen herhalten musste. Gekoppelt war dies an den Gedanken, dass ich viel häufiger die oft unterschätzte Kit-Linse der Canon 550D einsetzen sollte. So entstand dieser Clip mit der Kit Linse bei einer Blende von f5.6 und einem ISO Wert von 1250. Ermöglicht wurde dies durch den Einsatz der Magic Lantern Firmware.

Neben vielen Neuerungen sind die interpolierten ISO Zwischenwerte für Videoaufnahmen oft die bessere Wahl was das Rauschverhalten betrifft. Die Aufnahmen entstanden in völliger Dunkelheit, lediglich das iPad und iPhone dienten hier als Lichtquelle für die Videoaufnahmen. Die Kamerafahrten wurden durch den indislider mini Deluxe ermöglicht.

Ergebnis

Das Ergebnis hat mich wirklich überrascht. Die Abbildungsqualität der Kitlinse bei so schlechten Lichtbedingungen ist sehr gut, vor allem wenn man die Randbedingungen (Blende und ISO Wert) mit betrachtet. Die leichte Kitlinse bietet doch mehr als man im ersten Moment denkt, vor allem wenn man den Preis von derzeit ca. 115 Euro betrachtet. Die relative hohe ISO Zahl ermöglicht natürlich keine rauschfreien Bilder, dennoch denke ich, dass das Rauschverhalten, besonders in den dunklen Bildanteilen, sehr gut ist und man auch mit ISO Werten der Kategorie 1250 vernünftige Clips erstellen kann.

Die folgenden Fotos zeigen das Setup auf meinem Schreibtisch und einige weitere Stills, die direkt aus dem Videomodus geschossen wurden.

02 Feb 2011

Go West 2010 – Impressionen einer Reise Teil 3

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Mit kleiner Verzögerung geht heute die Fotostrecke aus dem Südwesten der USA weiter. Diesmal führt uns der Weg in den Joshua Tree Nationalpark, sowie nach Sedona. Impressionen der weiteren Nationalparks wird es dann im vierten Teil geben. Mit dabei natürlich der Grand Canyon, Bryce Canyon und der Arches National Park.

23 Jan 2011

Rods and Rails – Lightning shoulder support Rig von Hangrip.com – Ein Kurztest

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Ich habe lange überlegt, ob ich mir ein sogenanntes “shoulder rig” zulegen sollte oder ob ich das Geld nicht in eine neue Linse oder Ähnliches investieren möchte. Das die Entscheidung zugunsten eines rigs fiel hat mehrere Gründe. Zum einen wollte ich die Möglichkeit haben meinen zuvor gelieferten D3|Follow Focus vernünftig zu montieren, aber der viel wesentlichere Grund war für mich, dass sich eine DSLR von Natur aus (aus ergonomischen Gründen) nur schwer zum ruhigen Filmen eignet. Da man stets auf das Bild aus dem LiveView angewiesen ist, kann ein Viewfinder hier schon für weitere Stabilität im Bild sorgen, denn mit dem Auge wird sozusagen ein weiterer “Ankerpunkt” geschaffen. Wirklich optimal ist das Ergebnis leider aber trotzdem noch nicht. Also nahm ich mir ein Herz, einiges an Euros aus dem Geldbeutel und dann kam die Frage: Welches soll es denn sein?

Das Rig

Es gibt unterschiedliche Lösungen am Markt, für die man unterschiedlich tief in die Tasche greifen darf. Meine Entscheidung fiel auf ein System, welches von dem finnischen Shop Hangrip.com entwickelt worden ist. Dieser Shop bietet unter anderem auch den erwähnten Follow Focus für Europa an. Geführt wird der Onlineshop von Hannu, der im Bereich Kundensupport wirklich wärmstens zu empfehlen ist. Selten wurden eMails so schnell beantwortet (unter 15 Minuten) wie hier, selten wurde so schnell und gut verpackt verschickt.

Es sollte das kleinste rig aus dem Angebot von Hangrip werden, das sogenannte “Lightning”. Die größeren Systeme hatten auf den ersten Blick nur wenig Mehrwert für mich. Folgende Facts beschreiben das Lightning rig:

  • 800 gr schwarz eloxiertes Aluminium
  • 25 cm lange 15 mm rods unter der Kamera
  • gepolstertes Schulterpad
  • kein Gegengewicht nötig
  • Kameraposition vertikal und horizontal verstellbar
  • Schulterpad ebenfalls vertikal und horizontal verstellbar

Besonders das fehlende Gegengewicht erschien mir attraktiv, denn schon im Vorfeld konnte ich im Internet lesen, dass das System sehr gut ausbalanciert sei; auch mit Kamera. Die Lieferung von Finnland nach Deutschland braucht im Schnitt 7 Werktage, itella scheint nämlich den Schiffweg zu wählen. Wenn man dies weiß, kann man sich aber sehr gut darauf einstellen.

Anders als erwartet, kam das rig schon fertig vormontiert bei mir an. Die Montageanleitung im Shop weckte schon große Bastelvorfreude, allerdings waren lediglich die Handgriffe, sowie das Shoulderpad zu montieren. Die DSLR Basisplatte war bereits mit den Rods vormontiert.

Der erste und auch der zweite Eindruck sind durchweg positiv. Das schwarze Aluminum wirkt sehr hochwertig, alle Schraubverbindungen sind gut zu schließen und das Gewicht erscheint mir genau richtig. Lediglich die Montage der Kamera ist etwas kniffelig, da die Schraube nur schwer von unten zu erreichen ist. Hier lässt sich ggfs. noch eine Lösung mittels Schnellwechselplatte finden.

Der D3|Follow Focus ließ sich ebenfalls leicht montieren und integriert sich nahezu perfekt in das rig. Durch lösen der Feststellschraube am Follow Focus kann diese ohne Probleme, der Länge des Objektivs entsprechend, verstellt werden.

Erste Aufnahmen

Das erste Outdoorprojekt steht erst noch bevor, ich konnte aber bereits einige Tests mit der Tamron 17-50 mm f2.8 VC, als auch mit der Canon 50 mm f1.8 Linse machen. Ich war besonders auf das Ergebnis des Canon Objektives gespannt, denn dieses besitzt bekanntlich keine Möglichkeiten der Bildstabilisierung und ein Filmen aus der Hand war bisher immer eine sehr wackelige Angelegenheit.

Der Einsatz das rigs brachte verblüffende Ergebnisse an den Tag. Das Bild wirkte in sich deutlich ruhiger und homogener, da sich die Kamera auf dem rig wesentlich besser führen lässt. Durch die Ankerpunkte am Kopf (Viewfinder), den Händen (2 Griffe) und der Schulter entstehen die bekannten kleinen “Zitterpartien” gar nicht mehr. Der Betrachter nimmt das Bild viel ruhiger wahr, auch wenn es natürlich nicht mit einer Stativaufnahme zu vergleichen ist. Einen entsprechenden Democlip werde ich hier in kürze nachliefern.

Dann gibt es hoffentlich auch bald erste Berichte und Aufnahmen aus den Projekten, bis dahin ein paar Impressionen des rigs.

Gallery

14 Jan 2011

550D – Magic Lantern Firmware | Neuer Release der Firmware mit Focus Assist

2 Comments Bewegtes Bild, Standbild, Tech News

Man kann dem Entwicklerteam der Firmware Magic Lantern für die Canon 550D nur größten Respekt zollen. Das neue Jahr geht soeben in die dritte Kalenderwoche und es gibt schon das fünfte Update der Firmware.

Das liegt zum einen daran, dass Fehler beseitigt werden und man bemüht ist die Stabilität jedes mal weiter zu verbessern. Vor allem aber liegt es daran, dass scheinbar mit jedem Release neue Features freigeschaltet werden, die dem 550D Eigentümer wirklich das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Mittlerweile ist nicht nur (ein entsprechender Adapter vorausgesetzt) ein Audio Monitoringmöglich, sondern mit dem heutigen Testrelease wurde der “Focus Assist” freigeschaltet. Ist dieser aktiviert, werden die scharfen Bildteile durch eine entsprechende Farbmakierung kenntlich gemacht. Dieses Prinzip kennt man schon aus anderen (reinen) Videokameras. In einer HDSLR ist dies aber neu und funktioniert nun schon recht gut.

Focus im vorderen Bildbereich

Focus im hinteren Bildbereich

Im linken Foto liegt der Focus im vorderen Bildteil, angezeigt durch die blauen Linien. Im rechten Bild ist die Schärfe gewandert, die blauen Linien zeigen direkt wohin. Sie unterstützen den Filmer beim Focusziehen somit ungemein. Es bleibt weiterhin spannend was noch alles implementiert und optimiert wird.

Das Menü ist dank neuer Schriftart wesentlich angenehmer zu lesen.

Darüber hinaus macht die neue Schriftart das Menü wesentlich angenehmer zu Lesen. Für weitere Infos und News empfehle ich allen Interessierten einen Blick in die Magic Lantern Gruppe auf vimeo.com: http://vimeo.com/groups/magiclantern

Über weitere neue Features wird hier natürlich berichtet.

13 Jan 2011

Apple iPad oder iPhone als Lichtquelle – Photo Soft Box Pro HD

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Mit diesem Artikel möchte ich die neue Kategorie iOS einführen. Apps mit einem unmittelbaren Bezug zum Bewegt- oder Standbild finden hier ihren Platz. Den Anfang macht heute die App Photo Soft Box Pro HD. Bereits vor einiger Zeit stolperte ich über einen Beitrag von Jesse Rosten, in welchem er von seinem ersten Fotoshooting mit iPads erzählt. Dabei wurden die kleinen Tablets als Lichtquelle benutzt. Das Ergebnis ist mehr als sehenswert.

So musste ich nicht lange überlegen, als mir die oben genannte App über den Weg lief und investierte die 2,39 €. Noch am gleichen Abend entstanden die ersten Fotos und ich war vom Ergebnis mehr als überrascht. Die App bietet verschiedene Möglichkeiten das vom iPad abgegebene Licht zu kontrollieren. Dabei kann die Farbe und auch die Matte gewählt werden. Es gibt insgesamt elf Vorlagen. Durch Verschieben und Zoomen lassen sich Diese noch weiter individualisieren.

Bei der App handelt sich um eine “Plus-App”, sie kann also nach einmaligem Kauf auch auf dem iPhone genutzt werden. Anders als Jesse Rosten standen mir bei den Testfotos nur ein iPad und ein iPhone zur Verfügung. Dabei habe ich unterschiedliche Farbkombinationen ausprobiert und in einigen Bildern lässt sich die “Softbox” als Spiegelung im Objekt erkennen. Wichtig dabei ist, dass jegliches Umgebungslicht ausgeschaltet ist. Ich hatte also immer nur das iPad und/oder das iPhone als Lichtquelle aktiviert.

Natürlich ersetzt die App keine Studioumgebung, aber man kann sehr viel Spaß mit ihr haben und das eine oder andere sehenswerte Ergebnis erzeugen. Vielleicht gelingt es mir ja mal mehrere iPads zusammenzutrommeln, um für mehr Licht zu sorgen. Es gibt also eine klare Empfehlung von meiner Seite.

Fotos mit der Photo Soft Box Pro HD