Archive for Dies und Das

14 Dec 2012

Der Hobbit in der 48p HFR Version – Mein Eindruck

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Am gestrigen Abend hatten wir die Gelegenheit “Der Hobbit” im lokalen Kino zu sehen. Dass dieser Film etwas “Besonderes” ist, zeigte sich bereits im Kinoprogramm: Die Standardversion in 2D, eine Version in 3D und dann gibt es erstmalig bei einem Kinofilm die sogenannte HFR (High Frame Rate) Version in 3D. Schon vor rund einem dreiviertel Jahr hatte ich erste Berichte hierzu gelesen. Es ging um ein ausgewähltes Publikum, welches einige fertige Szenen mit 48 Bildern pro Sekunde (im Kino üblich sind 24p) anschauen konnte. Das Ergebnis war ernüchternd: Der typische Kinolook ginge verloren, vielmehr wirke das Bild nun wie eine “billig produzierte TV Soap”. Alles eine Frage der Gewohnheit, entgegnete Jackson und auch das Filmstudio; dennoch entschied man sich nun eine 24p Version anzubieten.

Als Filmer kenne ich unterschiedliche Clips, die zum Beispiel mit 50 Frames pro Sekunde gedreht wurden und so konnte ich mir schon im Vorfeld vorstellen, dass “Der Hobbit” mit der doppelten Anzahl an Bildern pro Sekunde sehr merkwürdig wirken könnte. Mehr Bilder in der Sekunde bedeutet natürlich weichere Bewegungsabläufe, aber seit eh und je “ruckelt” uns das Kino mit 24 Bildern den Look vor, den jeder kleinere und größere Filmer gern “nachahmt”. Es ist eine der typischen Charakteristiken, die man so bisweilen nur im Kino bekommen hat.

Gestern Abend sollte aber alles anders werden.

Bereits in den ersten 30 Sekunden des Films konnte ich die HFR Version anhand des “Looks” erkennen und sagte zu meiner Freundin “…das sieht irgendwie komisch aus…”. Die Kamerafahrten über das Auenland wirken butterweich, die Bewegungen der Schauspieler ebenfalls. Aber genau das macht es für mich “künstlich”. Insbesondere die tolle CGI wirkte für mich eine schon fast übertrieben “sauber integriert” und dadurch ebenfalls wieder überzogen. Oftmals hatte ich den Eindruck, dass ich hier keinen Kinoblockbuster, sondern eine Doku im Stile von Terra X, anschaue. Während die HdR Triologie zuweilen düster, dreckig und sehr cineastisch daher kam, wirkt der Hobbit an vielen Stellen durch die weichen Bewegungsabläufe einfach nur künstlich.

Da die HFR Version an den 3D Look geknüpft ist, waren wir hier zur Brille gezwungen. Für die 3D Wirkung erscheint mir die HFR Version zuträglich zu sein. So sind zum Beispiel die Bilder während eines Kameraschwenks wesentlich plastischer: aufgrund der doppelten Anzahl an Bildern ist dies nachvollziehbar. Häufig plagen mich während 3D Filmen einige Augenprobleme. Diese konnte ich während der fast dreistündigen Vorstellung nicht feststellen. Hier ist die höhere Framerate also tatsächlich nützlich.

Für das Kinoerlebnis als solches aber ist sie, meiner Meinung nach, überflüssig. Der Film konnte bei mir nicht die gewünschte Wirkung erzielen; aufgrund des ungewohnten Bildes hatte ich Schwierigkeiten vollends von der Story “eingesaugt” zu werden, denn fast zu jedem Szenenwechsel sind mir die “merkwürdigen Bewegungsabläufe” erneut ins Auge gefallen.

Dass der Hobbit ein toller Film ist steht hier außer Frage. Inhaltlich und technisch gibt es wenig auszusetzen. Mein Fazit zur HFR Version lautet aber: 48 Bilder sind 24 Bilder pro Sekunde zuviel. Dies mag an meinem persönlichen Geschmack und der Affinität zum Kinolook (mit 24 Bildern) liegen. Daher sollte jeder selbst entscheiden welche Version er sich anschaut. Beim zweiten Teil im kommende Jahr werde ich aber wohl zur 24p Version greifen.

 

 

 

 

17 Jun 2012

GoPro Wi-Fi BacPac & Remote – Ein Erfahrungsbericht

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Wer kennt die Situation nicht? Die GoPro Kamera ist perfekt positioniert: Außen am Auto, auf dem Surfbrett, an der Flugdrohne etc. und steht im Modus eurer Wahl. Doch muss die Kamera wirklich durchlaufen und läuft sie wirklich? Die Lösung könnte das, vor knapp zwei Wochen veröffentlichte, Wi-Fi BacPac und die dazugehörige Fernbedienung sein. GoPro selbst bewirbt das Set mit der Möglichkeit die Kamera per Fernbedienung zu steuern und in Zukunft sogar per dazugehöriger App das Bild auf dem Smartphone oder Tablet zu kontrollieren.

Das Wi-Fi Kombi-Kit ermöglicht die Fernsteuerung, die Live-Vorschau und die Wiedergabe auf Smartphones sowie Tablets, Livestreaming im Web und vieles mehr. 

Ich hatte die Möglichkeit mir dieses Kit aus den USA mitbringen zu lassen, da es bisher noch nicht in Deutschland erhältlich ist (erste Lieferungen ab Ende Juni). Im Folgenden möchte ich die ersten Erfahrungen mit diesem Kit beschreiben. Wie bereits erwähnt steht die umworbene App zum Livestreaming (nur bei der Hero 2) des Videosignals ebenfalls erst ab Juli zur Verfügung. Sobald diese veröffentlicht ist, werde ich diesen Bericht aktualisieren.

Das Wi-Fi BacPac Kit

Wie gewohnt ist das WiFi BacPac im GoPro-Stil verpackt und kommt in einer schicken blisterähnlichen Verpackung daher. Im Lieferumfang befinden sich folgende Teile

  • Ein Handbuch
  • Ein Band zur Befestigung der Remote am Handgelenk
  • Das WiFi BacPac
  • Ladekabel
  • zwei neue Backdoors für das GoPro Gehäuse. (Identisch zu bereits erhältlichen Backdoor-Erweiterungen z.B. vom LCD BacPac)

Packungsinhalt des Wi-Fi BacPac

Während das Wi-Fi BacPac bereits vorgeladen ist, wird laut Handbuch empfohlen die Remote eine Stunden vor der Benutzung zu laden. Getrost ignorierte ich diese Empfehlung und steckte das BacPac an meine GoPro Hero 2. Zuvor ist ein Firmware-Update der Kamera von nöten, die Unterstützung für das Wifi BacPac mit sich bringt. Das dazugehörige GoPro Cineform Studio steht ebenfalls in einer aktualisierten Version bereit.

Erste Gehversuche

Voller Vorfreude schaltete ich die vorbereitete Cam ein. Das Wi-Fi Modul verfügt über einen eigenen An- und Ausschalter und muss separat  eingeschaltet werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit die GoPro komplett auszuschalten; das BacPac muss hierzu natürlich stets aktiviert sein. Laut beiliegendem Handbuch ist BacPac und Remote bereits “gepaired”. Es können aber bis zu 50 GoPro Kameras mit einer Remote bedient werden. Jedoch machte sich schnell Ernüchterung breit, da es zu keiner Verbindung zwischen der Kamera und der Remote kam. Die passende Lösung fand sich im Internet: Bei etwaigen Problemen solle man das bereits verfügbare Update für BacPac und die Remote aufspielen. Hierzu verfügen beide Teile über einen eigenen USB Anschluss.

Dieser wird bei der bis zu 3 Meter wasserdichten Remote über 2 außen liegende Kontakte herstellt. Neben dem USB Kabel kann hier auch ein Metallrahmen eingesteckt werden, damit die Remote am Schlüsselbund getragen werden kann. Tatsächlich wurden im GoPro Studio Updates angezeigt. Ich konnte sie ohne weitere Probleme aufspielen und wagte einen neuen Verbindungsversuch.

Das GoPro Wi-Fi BacPac und die Remote im Einsatz

Nach dem Update funktionierte das neue Kit so, wie es die Bedienungsanleitung versprach. Die Remote verbindet sich ohne große Verzögerung mit der GoPro. Dabei wird das Display der GoPro 1zu1 auf die Remote gespiegelt. Es kann also stets kontrolliert werden in welchem Modus sich die GoPro befindet, ob eine Aufnahme stattfindet etc. Dabei konnte ich bisher eine Verbindung über drei Räume hinweg herstellen und ohne Probleme zwischen den Modi wechseln und auch die Aufnahme starten/beenden. Ob und wie gut das Streaming mit der App funktioniert bleibt abzuwarten. Natürlich ist die App das Feature, welches mit großer Freude erwartet wird. Denn natürlich ist es schön die GoPro per Remote ein- und auszuschalten, aber die Möglichkeit das Bild zu kontrollieren, als das eigentliche Verkaufsargument gesehen werden darf. Für diese Features muss im übrigen kein Wi-Fi Netz vorhanden sein. Dieses wird von der GoPro/dem Wi-Fi BacPac erstellt.

Weitere Moeglichkeiten – Share your Videos

Zu den erweiterten Möglichkeiten des BacPacs kann ich leider noch nichts sagen. So kann die GoPro ebenfalls direkt in ein bestehendes Netzwerk integriert werden und so Fotos und Videos mit den üblichen Verdächtigen teilen (Youtube/Facebook). Auch ich erwarte die App mit großer Vorfreude und werde mit der Veröffentlichung diesen Artikel erweitern. Bis dahin nutze ich die Remote, um die Kamera auch an Stellen kontrollieren zu können, die nach dem Anbringen nicht dauerhaft gut zu erreichen sind.

Bildergallery

13 Apr 2012

Carfreitag – US Car Fans beginnen die Saison

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Am vergangenen Karfreitag eröffneten die US Car Fans die Saison 2012 und ich konnte die Chance nutzen und bei diesem Treffen einige Aufnahmen machen. Dabei kam primär die EOS 550D auf dem Shoulder Rig zum Einsatz. Leider hat meine Canon einige Probleme bei den Settings der Picture Profile gezeigt, so dass ich in regelmäßigen Abständen die Einstellung überprüfen musste. Schärfe und Sättigung waren hier jedes mal auf den Maximalwert eingestellt. Ein paar Shots konnte ich dann noch mit der Sony einfangen, dabei kam zum ersten mal die neue SEL5018 Linse zum Einsatz, die ich aber in den kommenden Tagen gesondert betrachten möchte.

Der Film vom Carfreitag ist mittlerweile auch online und fand gute Resonanz in der Car-Community. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle nochmals bedanken, es hat viel Spaß gemacht an diesem Tag das Treffen filmisch einzufangen. Danke auch an Marcel, der mich doch glatt zweimal in Aktion erwischt hat. Weitere Fotos vom Tag findet ihr bei Marcel auf der Seite.

 

 

Das Video

 

10 Mar 2011

Ein Gewinner sein. Das Gewinnspiel von early-adopter.info

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Manchmal ist es auch gut gegen den Strom zu schwimmen, doch irgendwann möchte jeder gerne einmal auf der Gewinnerseite stehen. Aus diesem Grund möchte ich an dieser Stelle auf das Gewinnspiel anlässlich des zweijährigen Bestehens von early-adopter.info hinweisen. Der Blog, gehosted von Michael Mittwich, mit dem ich persönlich schon einige interessante Gespräche führen durfte, zählt mittlerweile zu den angestammten Seiten im Netz wenn es um das Thema Technik geht. Mehr als 100.000 Leser im Monat sprechen hier eine deutliche Sprache.

Erfahrungsberichte, aber auch Reviews zu ganz unterschiedlichen Technikspielereien (hier das Windows Phone) lassen sich auf der Seite finden. Fast täglich aktualisiert bietet der Blog immer neues Lesefutter.

Das Gewinnspiel findet ihr hier: Ich will ein Gewinner sein!

05 Feb 2011

Ein Post des Dankes – Thank you!

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In den letzten Tagen konnten besonders die Artikel über die Photo Soft Box auf dem iPad und natürlich jene über die Magic Lantern Firmware hohe Leserzahlen verzeichnen. So ist das kurze Videotutorial offiziell in den Userguide der Firmware aufgenommen worden und selbst auf der Kamera findet man unter “about” einen Hinweis auf jenes Video. Dafür möchte ich mich an dieser herzlich bedanken. Auch in der Zukunft wird im Bezug auf die Firmware weiter berichtet. Ebenso steht noch das erste Filmprojekt an, bei welchem die ML zum Einsatz kommt.

Ein “Danke Schön” geht auch an die Macher der Photo Soft Box App. So findet sich mein Artikel zur App. mittlerweile unter “Press and Buzz” auf der offiziellen Homepage des Teams wieder. Von den lobenden Worten fast rot, möchte ich an dieser Stelle Danke sagen.

Even if you don’t speak german, i appreciate your comment! Thank you!





Ein Danke schön geht auch an die knapp 2000 Besucher, die der Blog nun seit der Vorweihnachtszeit 2010 verzeichnen konnte. Ich freue mich über jeden Einzelnen.

24 Dec 2010

Frohe Weihnachten 2010

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Ge.filmt wünscht euch und euren Familien ein Frohes Fest und schöne Feiertage. Seit ich denken kann, ist es für mich, als Kind des Ruhrgebiets, das erste weiße Weihnachten. Wenn ihr noch mit dem Auto unterwegs seid, fahrt vorsichtig. An den Feiertagen wird es hier etwas ruhiger, danach steht aber schon ein nächstes Update in den Startlöchern. Bis dahin solltet auch ihr die Tage genießen und euch an den hoffentlich passenden Geschenken erfreuen.